Über Uns
Die Geschichte der Schüttorfer Streetfighter liegt nun schon 15 Jahre zurück und wurde von Andreas Mätzig und ein paar treuen Gefährten gegründet!
Dieses Jubiläum haben wir auf den Showfighterdays 9 gebührend gefeiert. Die Showfighterdays finden immer am letzten Wochende im Juli eines jeden Jahres statt. Wir sind - kein MC - , sondern einfach nur eine lustige Truppe von Männern und Frauen mit einem Hobby, nicht alltäglichen Motorrädern und allen Höhen und Tiefen. Bei uns steht der Spass am umbauen von Motorrädern, Treffen, Motorradfahren und Party machen im Vordergrund. Wir haben keinen Präsi und keinen Diktator. Wir sind ein friedliches kleines demokratisches Völkchen. Jeder von uns hat genauso viel zu sagen wie jeder andere.
Wir stellen keinerlei Gebietsansprüche und werden dies in Zukunft auch nicht tun Unsere Ausfahrten geschehen in unserer Freizeit oder auch mal spontan nach Feierabend. Je nach Lust und Laune des einzelnen.
Getreu nach dem Motto “ Power bis der Arsch platzt “ feiern wir Feste wie sie fallen.
Erkennen könnt ihr uns an unseren Logos die lediglich unsere Zusammengehörigkeit zeigen sollen nicht mehr und nicht weniger.
Wir zeigen jeglichen Respekt gegenüber anderen Motorradfahrern und erwarten dieses dann auch.
Was ist ein Streetfighter ?
Ein Streetfighter entsteht oft aus einem Motorrad das durch Abbauen der Verkleidung und Verändern diverser Komponenten in Richtung martialischem aggressiven Erscheinungsbild getunt wird. Der Name Streetfighter wurde für diese Motorradkategorie zuerst vom Custom Magazin “Back Street Heroes” benutzt, dann aufgegriffen von der Zeitung “Streetfighters” die den Namen bekannt machte und die Szene sehrstark prägte. Die Szene nennt sich daher auch „Fighter-Szene“ und diese Umgebauten Motorräder werden als „Fighter“ bezeichnet.
Kennzeichnend sind ein verkürztes, meist nach oben hochgezogenes Heck (Höcker) ohne Sitzplatz für einen Sozius. Das Entfernen etwa vorhandener Vollverkleidungen sowie breite Lenkstangen statt der bei Sportmotorrädern üblichen Stummellenker.
Die Ursprünge liegen in Großbritannien Der Umbau eines Motorrades zu einem Streetfighter wird im Jargon der Szene auch als ein Fighter bezeichnet. Heutige Streetfighter entwickeln sich mit unterschiedlichem Schwerpunkt in folgende Richtungen. Als Basis für einen Streetfighter werden meist sogenannte Sportler oder Supersportler genutzt. Oft werden Fahrzeuge mit Verkleidungsschäden verwendet, manchmal aber auch Neufahrzeuge, bei denen die Verkleidung für den Umbau entfernt wird. Ziel der ursprünglichen Streetfighterszene war es, ein ungewöhnliches Motorrad aus verschiedensten Teilen (manchmal auch von unterschiedlichen Marken zu bauen. Der Begriff Streetfighter wird weiterhin in anderen europäischen Ländern, insbesondere England verwendet. Die Zeitschrift, welche die Szene in Deutschland widerspiegelt, heißt FIGHTERS- Magazin.
Modifikationen der Hinterradschwinge, verbreiterte Felgen ungewöhnliche Lenkerverkleidungen oder Scheinwerfer, andere Blinker und Rücklichter sind ebenso typisch wie ausgefallene Lackierungen oder Bezüge mit Fellimitat sowie farblich passend eloxierte Aluminiumteile unter anderem auch an Motor, Schrauben und Felgen. Der Austausch der serienmäßigen Telegabel durch eine Upside-Down-Gabel , verstärkte Bremsen und Motoren und das Verlegen von Teilen der Abgasanlage unter das Heck sind weitere häufig gesehene Änderungen bei Streetfightern. Auch für Details wie zum Beispiel Ritzelabdeckungen oder Bremsflüssigkeitsbehälter, Gefräste Gabelbrücken usw. hält die Zubehörindustrie mittlerweile ein reichhaltiges Angebot bereit.
Inzwischen ist mit den, teilweise extrem gestylten, Streetfightern innerhalb der Motorradscene eine eigene Bewegung entstanden. Neben den ursprünglichen Magazinen, wie dem Streetfighters Magazin, berichtet seit einiger Zeit auch die reguläre Motorrad-Presse über die wesentlichen Veranstaltungen, z. B. die jährlich stattfindende Messe Fighterama und über grosse Fighter – Treffen..
Optische Elemente, die ursprünglich aus der Streetfighter-Szene stammen, sind mittlerweile auch in verschiedenen Serienmotorrädern wieder zu finden (diverse Buell – Modelle, Triumph Speed Triple, Kawasaki Z1000, Yamaha FZ, KTM Super Duke, Aprilia. Tuono, sogar BMW K1200R).
Die Szene selbst definiert sich sowohl über Streetfighter -Treffen als auch über die großen Clubs. Die Treffen Mätzig, Gemo, Wille Wäller um nur einige zu nennen, stehen oft in Verbindung mit Fahrzeugausstellungen und Stuntshows. Ein typisches Merkmal ist die so genannte Brennplatte in der Mitte des Platzes, auf der häufig Burn-Outs durchgeführt werden.
Ein Umbau mit dem Ziel, das Motorrad optisch zu individualisieren mit Hilfe von Lenkerverkleidungen, Verschalungsteilen, Lampen und Lackierungen. Hierbei gibt es zwischenzeitlich verschiedenste Trends in der Szene, die sich Oldschool, Racefighter, Ratfighter und Horrorfighter bezeichnen. Handgefertigte Rahmen
Ein kleiner Teil der Streetfighter basiert nicht auf einem Motorrad aus der Großserienfertigung, sondern auf einem handgefertigten Rahmen, wie er von einigen Herstellern angeboten wird. Der Rest der notwendigen Technik stammt dann allerdings wieder aus Serienmotorrädern bzw. von
Zubehör-Anbietern.
• Bakker (NL)
• Harris (GB)
• Martek (D)
• Moko (D)
• PSS , PS-Schuppen (D)
• später PSS- Rau ,Zentralrohrrahmen verfügt jedoch über Seitenzüge
• PSS- Rau (D) Zentralrohrrahmen wie Egli
• Spondon (GB) Manufaktur für Aluminiumrahmen
Leistungssteigerung, Umbau mit dem Ziel der Leistungssteigerung mit Hilfe von Turboladern, Kompressoren, N2O (Lachgas), vergrößertem Hubraum, Flachschieber-Vergaser, Einspritzanlagen, Verstellbarer Zündzeitpunkt uvm.
Fahrwerk / Handling, Umbau mit dem Ziel des besseren Handlings mit Hilfe von besseren Fahrwerkskomponenten wie beispielsweise anderer Federung, anderen Felgen und Reifen.
Rechte in Deutschland
Nachdem eine deutsche Handelskette sich die Bezeichnung „Streetfighter“ für Motorräder und div.Teile hat schützen lassen, sowie die in der Szene tätigen Firmen verklagte, darf der Begriff nur noch für Bekleidungs- und Zubehörprodukte (Helme, Handschuhe, T-Shirts, Endschalldämpfer etc.) der Firma Detlev Louis Motorradvertriebs GmbH kommerziell verwendet werden.
Die Szene nennt sich trotzdem weiterhin Streetfighter-Szene und nicht wie fälschlicherweise oft behauptet “Fighter-Szene“, diesbezüglich werden deren Motorräder auch immer noch als “Streetfighter, bzw. Streetfighter-Umbau“ bezeichnet.